NOV
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Kampf dem Preiskampf
von Mag. Alois Czipin
Beim Geschäft geht es um Geldverdienen, nicht um Machogehabe. Wird der Grundsatz nicht beherzigt fallen florierende Firmen früher oder später dem Ego des Managers zum Opfer. Getrieben vom Jagdfieber leisten sich Unternehmen jahrelange Preiskriege, bei denen Milliarden von Dollar verloren gehen. Dabei sollten sich vernünftige Geschäftsführer hauptsächlich auf ihren eigenen Erfolg konzentrieren und nicht versuchen, ihre Mitbewerber um jeden Preis zu Fall zu bringen.
Statt der Verwicklung in Machtkämpfe sollten Mitbewerber direkte Konkurrenzen vermeiden und ihren Gewinn maximieren. Auf diese Weise können kluge Manager „lokale Monopole“ etablieren. Dies erfordert Selbstvertrauen und Scharfsinnigkeit statt roher Gewalt. Dabei gilt es bei der Preisgestaltung, in mehreren Schritten Selbstbestimmung zu erlangen. Neben der Entwicklung des Kundennutzens, muss das Unternehmen für einen einzigartigen Wert stehen und anders sein als die Anderen. Es muss ein Übersichtliches Angebot bieten, den Wert, mittels Mengenrabatten, mit dem Kunden teilen, seine Versprechen halten und den Mut besitzen Preise nicht anzunehmen, sondern selbst zu bestimmen.
Bild (c) Benjamin klack / PIXELIO
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